NASHVILLE: 10 Tage MUSIC CITY USA

May all your dreams come true

‘Hey Buddy, you’re welcome!’

 

Ein begeisternder Reisebericht von Country Buddy aus Barsinghausen

 

Teil 1: Landung in Atlanta, ein Suburban und die Highways

 

You’re welcome’, diese Worte, die man sicher leicht daher sagen kann, sollten für Daniel, Rainer und mich auf unserer Tour nach Nashville ein ständiger Begleiter werden, nie hätte ich so etwas auch nur zu träumen gewagt.

Aber ich fange mal ganz von vorne an, Daniel, der bei uns die Mandoline spielt, hatte vor vier Jahren den Einfall, gemeinsam nach Music City USA zu fliegen, gesagt, gespart und von Daniel bis ins kleinste Detail geplant; machten wir uns am 16.03.2014 auf in die Stadt der Träume. In Atlanta GA (Georgia) landeten wir um 16.30 Uhr Ortszeit. Abfertigung durch den amerikanischen Zoll, wer schon mal da war, kennt die Prozedur, freundlich lächeln und nur antworten, wenn man gefragt wird, und bald waren wir durch. Dann eine halbe Stunde Bus-fahrt mit dem Shuttle zur Autovermietung, nach kurzer Verhandlung mit dem dortigen Sachbearbeiter war klar, Country Buddy und seine beiden Freunde brauchen einen Suburban für die Reise.

Kurzer Check unseres „Dienstwagens“ für die nächsten zehn Tage und schon blubberten acht satte Zylinder munter drauflos. Daniel und Rainer zogen mich noch auf: „Buddy, der hat maximal 6 Zylinder“, was ich vehement dementierte. Und am Ende natürlich recht bekam. Es ging los in Richtung North Carolina (NC) und Rainer bekam Hunger. Und da war er dann, ‚Churchis Chicken’, billig, fettig, nicht nur das Essen, so ziemlich alles dort. Merkt Euch den Namen, meidet es, einige Hygienemängel. Rauf auf die Interstate in Richtung NC und es wurde stetig dunkler, von vier Spuren benutzten wir die Dritte, Speed Limit 70 Meilen, und da hielt sich unser Tempomat dran. Wir waren angekommen; im siebten Truckerhimmel, wunderschön beleuchtete Trucks überholten uns oder kamen uns entgegen, es war wie im Traum, nirgendwo fährt man so entspannt wie in Georgia, North Carolina usw.. Keine Autos mit vier Ringen, die drängeln, kein Hupen, allgemeine Rücksichtnahme. Kurz vor NC wechselten wir auf den Highway und Daniel wurde nervös. ‚Wann kommt die State Line’, wie man die Staatsgrenze nennt. Und dann endlich, gegen 21:30 Ortszeit passierten wir die State Line. Also wie Chuck Norris die Wendung vollzogen, zurück, noch mal die filmreife Wendung des Suburban und im Nieselregen machten wir das erste Foto in NC.

Tolles Feeling, erster Bundesstaat geschafft, nun sind wir sicher gleich in Cherokee, von wegen, in der ersten Stadt hinter der Grenze, es muss ‚Cowboys Heaven’ gewesen sein, tauchte links ein Westernensemble aller erster Güte auf, also wieder filmreife Wendung und Fotostop. Der Schwarzbär, das Wappentier von NC ist, ist allgegenwärtig in Form von Statuen, ganz ehrlich, schon bei diesem ersten Stop habe ich gedacht, irgendjemand hat 1865 die Zeit hier angehalten. Wenn der Sheriff – Impala aus den 60ern nicht vor den Gebäuden gestanden hätte, hätten wir wohl respektvoll auf Wyatt Earp gewartet. Nächster Stop beim Welcome Center von NC, man muss wissen, jeder Staat hat seine Welcome Center mit sauberen Toiletten und interessanten Ausflugstipps, meistens an den Interstates. Erster Kontakt mit einem amerikanischen Ehepaar aus Florida, die bescheiden mit ihrem F450 oder 650 unterwegs waren. Der  Mann sprach uns an und wollte wissen, wo wir herkommen, wir hatten natürlich immer unsere Hüte auf. Brav antworteten wir, wir kommen aus Germany, ‚Oh, you’re welcome’, echte Freude bei dem Mann, nach zwanzig Minuten trennten wir uns, wieder bat ich den lieben Gott darum, mich nie aus diesem Traum aufwachen zu lassen. Ehrlich, man kann sich das nicht vorstellen, überall nahm man uns freundlich auf und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Bei uns kaum vorstellbar. Dann bekamen wir im Dunkeln einen ersten Eindruck von den Blue Ridge Mountains, später von den Smokies. Gegen 22:00 Uhr erreichten wir dann müde und glücklich unser Hotel in Cherokee. Wow, ich hatte ein Kingsizebett, Leute, in Amerika ist alles etwas größer und ich schlief wie auf Wolken. Nach süßem Frühstück ging es bei Regenwetter weiter, zunächst verließen wir das Cherokee – Reservat bei Nieselregen in Richtung Indianerdorf, welches wir uns anschauen wollten, das hat aber erst ab Mai geöffnet. Dann der Besuch im Visitor Center der Cherokee mit Blick auf einen breiten, reißenden Fluss, und hier die ersten Rockin’ Chairs (Schaukelstühle). Wohl so eine Freundlichkeit der Cherokee, denkste, die Dinger wurden unsere ständigen Begleiter, überall in NC und auch in Tennessee diese Garanten der Gemütlichkeit. Da uns die Dollars langsam zuviel wurden, entsorgten wir einen Teil davon in den Souvenirläden, alles was wir dort erwarben, ist einmalig.

Weiter ging es, ihr ahnt es wohl schon, zum Welcome Center des Great Smoky Mountain National Park (GSMNP), noch schnell ein Foto von der unendlichen Weite dieser Gegend, ab ins Auto und weiter in Richtung Tennessee – State Line. Auch hier wieder die Begegnung mit liebenswerten Menschen, die uns willkommen hießen. Eine junge Lady aus Missouri fotogra-fierte uns mit dem Tennessee – Schild. Also ab ins Auto und nach Gatlinburg, grandiose Natur und nebelverhangene Berge wechselten sich mit einem Wildbach und zahlreichen Foto-stopps ab, Ladies und Gentlemen, die ihr das lest, haltet dort an. Jeder Parkplatz dort bedeutet ein interessantes Motiv oder den Beginn eines Wanderweges. Dann gegen 11:00 erreichten wir Gatlinburg, die erste Stadt in Tennessee (TN). Was wir jetzt zu sehen bekamen, übertrifft Cherokee bei weitem. Eine schöne Stadt mit wunderschönen Gebäuden, die zum Teil auf ‚Alt’ getrimmt sind.
Für Whiskeytrinker und Souvenirfans ist die Distillery „Smoky Mountain Moonshiner“ mit Riesen-Auswahl verschiedenster Schnapsvarianten eine lohnende Einkehr, echt lecker, aber nicht ohne Ausweis, fast alle Sorten werden in Gurkengläsern angeboten. Man muss wissen, Moonshiner ist eigentlich schwarzgebrannter Whiskey, dieser Betrieb hat es legalisiert, ebenso Davy Crocket, die einen wunderbaren, weichen Whiskey brennen, ebenfalls empfehlenswert, das blaue Label. Probieren auch hier nur mit Ausweis, damit sie wissen, wo sie den Alkoholisierten hinterher ablegen können (grins). Es war ein Erlebnis, die Mainstreet bis zum Hardrock – Cafe herunter zu schlendern. Auch hier begegnete uns der Schwarzbär in Form einer opulenten Ruhebank. Ein weiteres großes Kompliment an die Amerikaner, wenn man ein Gebäude auf der anderen Straßenseite fotografieren wollte, hielten die Autos an und warteten geduldig, bis man fertig war, ein kurzer freundlicher Wink und es ging weiter.

Irgendwas war da noch, so ein komisches Gefühl, dass sich in uns breit machte, richtig, es quälte uns der Hunger. Nach einem fulminanten Essen im ‚Texas – Roadhouse’, Rainer und ich sagten einem Porterhouse – Steak den Kampf an, Daniel einem Rumpsteak, vorher mussten wir allerdings noch die hervorragenden Ribs probieren. Zusammen mit einem leckeren Ceasars – Salad bogen wir tapfer in die Zielgerade ein. Mit den Colagläsern (0,5 l) war auch etwas nicht in Ordnung, wir wollen mal darüber hinweg sehen, so sehr wir uns bemühten, sie wurden nicht leerer. Beobachten wollten wir die Steaks auf dem Grill nicht, denen war schon heiß genug. Die Pfirsiche und die Serviererin in Gatlinburg, TN konnten süßer nicht sein. Ach ja, ‚you’re welcome’ rief man uns auch hier voll ernster Begeisterung entgegen. Und, dass Tollste überhaupt, herrliches Ambiente und Country Music nonstop. Kann sich das Roadhouse in Hannover mal ein großes Stück von abschneiden.

Bye, bye Gatlinburg, es war schön bei Euch, bestimmt kommen wir nochmal wieder und ein Riesenlob für die Köche und die Serviererinnen im Texas Roadhouse. Jetzt fuhr ich die Jungs weiter nach Pigeon Forge, der Heimat von Dollywood, was wir nicht besucht haben und dann nach Sevierville, dort machten wir einen Fotostop bei Dolly Parton, wahrscheinlich fühlte sie sich deshalb so kalt an, weil sie aus Bronze ist. Aber egal, ein Foto mit Dolly und der Tag ist tolli. Die Autos vom Sheriff ließen wir uns auch nicht nehmen; die mussten flugs in die Kamera, nachdem wir einen der Beamten um Genehmigung fragten, stimmte der kopfschüttelnd zu. ‚Crazy Cowboys’, hat er wahrscheinlich gedacht. Dann war es endlich soweit, ich bog auf die Interstate 40, vielen besser als Music – Road bekannt, und wir zogen weiter nach Nashville. Ich zweifelte, dort jemals anzukommen. Aber, man glaubt es kaum, um 21:30 checkten wir im Fiddlers Inn am Music Valley Drive ein, für ausreichend Lachsalven auf der gesamten Fahrt sorgte übrigens unser amerikanisches Navi, welches wir auf deutsche Sprache eingestellt hatten. Der Brüller schlechthin. Aber für Menschen, die kein Wort Englisch sprechen ein wahrer Segen. Denn die Abkürzungen auf den Wegweisern könnte man sonst schwer nachvollziehen.

Was machen wir mit diesem wunderschönen, ersten Abend in Nashville, na was wohl, schlafen, und das glaubt ihr? Jetzt ging es erst richtig los. Herrlicher Sound in der  Music City Bar, Liveband mit Steelguitar usw., schwer, dort wieder heraus zu kommen. Einen Steinwurf entfernt, das Nashville Palace, auch Livemusik. Daneben eine erneute Dollarentsorgungsstätte, Willie’s Museum (Willie Nelson – Museum) und Souvenirladen. Überall schien jemand zu rufen: „Dollars bitte hier entsorgen!“, was wir zum Teil auch machten. Cooter, bekannt aus der Serie ‚Die Duke Boys’ mit allen Fahrzeugen aus der Serie und einem interessanten Museum, sowie einem Souvenirladen. Der General Lee war aber nur tagsüber zu besichtigen und zu fotografieren. Daneben ein Nebengebäude unseres Hotels und weiter ging es mit einer Livemusikbar und Grill.  Die Beine und die Augenlider wurden langsam schwerer, also ab in die Horizontale, morgen war ja auch noch ein Tag. John A’s Bar und Grill, sowie die Oprybar & Grill, die sich auf der anderen Straßenseite des Music Valley Drive befinden, sollten wir später noch kennen und lieben lernen.

„Good mornin’ Nashville!“ brüllte ich aus tiefstem Herzen in den vernebelten Morgen, jeden Morgen; Nashville nahm es gelassen, als wir uns zum Frühstück trafen. Süß, süß, süß und noch mehr süß, wir waren begeistert. Alles auf Einweggeschirr geholt, der Kaffee war unerwartet gut, der O- und Apfelsaft auch. Gegen 10:00 brachen wir auf, um uns die Karten für die Opryshow am 21.03. mit Charlie Daniels zu sichern. Von Deutschland hatte ich ja schon drei Plätze gebucht, gut, dass das nicht geklappt hat. Die Karten für die Show im First Floor kosteten nur 46,-- $, statt 58,95 in der zweiten Etage. Drei  glückliche Countryfans verließen die Opry, um nach Downtown zu fahren, war’n ja nur ca. 20 km. Ich zweifelte daran, dass das eine gute Idee ist, morgens um 11:30 Uhr. Die erste Station nach der Parkplatzsuche war dann das Hard Rock Cafe Nashville, dann der erste Kontakt zur Livemusik – Meile von Nashville,  um die Zeit hörte man bereits Musik aus allen Bars. So’n Fotoapparat hat’s wirklich schwer in Downtown. Die Bars wechselten sich ab mit Souvenirläden, Süßigkeitenshops, Grills und Boutiquen (hier bin auch ich hineingegangen), selbst an Eis wurde hier gedacht. Straßenmusiker gaben ihre Songs zum Besten und hofften auf Tips (Trinkgeld). In den Bars spielen die Musiker ebenfalls für Tip, und überall herzliches Entgegenkommen und Freundlichkeit in Tennessee. Zwischenzeitlich besuchten wir das Visitors Center von Nashville, wo wir Tipps zum günstigen Parken bekamen. Im Legends Corner blieben wir dann hängen, doch der Blick auf die Uhr zwang uns zum Parkplatz zurück.

Nashville, die Stadt, die jedem Musiker den höchsten Respekt zollt. Und so ist es tatsächlich!

Zurück zum Music Valley Drive, dort lockte das Willie Nelson Museum & Gift Shop, nette Verkäuferinnen, die uns Tips für weitere Ziele in Music City USA gaben und jede Menge Rabattflyer. Was wir bei Willie machten, muss man nicht extra erwähnen, der  Aufkleber: „Willie Nelson for President“ wechselte den Besitzer. Schnell noch einen Abstecher zu Cooter’s, dessen Abschleppwagen vor der Tür stand. Dahinter der Generell Lee mit der Nummer 01, ein Dodge Charger aus der Serie „The Dukes of Hazard“. Natürlich ein Original von mehreren hundert Chargen, die in der Serie verbeult wurden. Hier natürlich der Besuch des Museums, welches liebevoll gesammelte Details und Requisiten aus der Serie beinhaltet. Unter anderem Daisy’s Jeep und der Dienstwagen von Rosco P. Coltrain, dem Sheriff von Hazard County, die man natürlich fotografieren durfte. Man bezahlt dort keinen Eintritt ins Museum, allerdings erwarten die Betreiber, dass man etwas im Shop kauft. Trotzdem ist niemand böse, wenn man es doch nicht macht. Aber mal ehrlich, wenn man schon Fan dieser Serie ist, genau, so sehe ich das auch.

Wir wollten natürlich noch etwas anderes sehen und so zog es uns zu Ernest Tubb’s Record Shop. Der Shop am Music Valley Drive beherbergt den original Tour-Bus von Ernest Tubb und seinen Texas Troubadours. Super Ausstattung mit allem Drum und Dran aus der damali-gen Zeit. Sogar das Privatgemach für den Meister persönlich durfte nicht fehlen. Damit kann man ganz entspannt tausend Meilen abreiten. Neben dem Bus ein kleines Museum mit Dingen des großen Künstlers und seiner Musiker. Bücher, Postkarten und Hatpins, wie auch Plecs mit dem Ernest Tubb – Logo waren neben den CDs und Schallplatten ein Teil des Angebots, klangvollen Namen begegnete man in den CD – Regalen, alles was das Herz des Countryfans höher schlagen lässt, wird hier angeboten. Sogar eine spezielle Weihnachtsecke wird hier ganzjährig präsentiert. Dass es die komplette Ernest Tubb Edition dort gibt, muss man wohl nicht extra erwähnen. Neben dem Record Shop das Texas Troubadour Theater, welches man vom Laden aus erreicht, hier wird Samstagnacht die zweitälteste Radioshow der USA, das Midnight Jambouree, zelebriert. Man muss das wirklich so sagen, zelebriert, aber dazu später.

Drei Cowboymägen knurrten beängstigend, wie gut, dass es die Imbisskette mit dem gelben M gibt, die mit Deutschland nicht vergleichbar ist, hier sind Burger und Pommes à la Minute zubereitet, jeder Kunde wird aufgerufen, wenn die Bestellung fertig ist. Nur die Ladies hinter dem Tresen müssten die Wolldecke aus dem Mund nehmen, damit man sie besser versteht. Cola zum Nachfüllen, ist in USA fast überall üblich. Nicht gerade die gesündeste Ernährung, aber erschwinglich. Beispielhaft, sollten unsere Gastronomen mal drüber nachdenken, gerade an den Autobahnen, wo man das Bier manchmal günstiger bekommt, als alkoholfreie Drinks.  

Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Nashville Downtown, die Hall of Fame war das Ziel unserer Träume, beeindruckend die Klaviertastatur, die als Form der Hauptfront Pate stand. Durch die riesigen Türen gelangt man ins Innere der Country Music Hall of Fame. Die Eingangshalle, sehr geschmackvoll und großzügig mit einem Bachlauf gestaltet, beherbergt die Information. Rechts daneben der Eingang zum Hall of Fame Shop, links kommt man vorbei an einer kleinen Bar und einem Restaurationsbereich zu den Kassen. Nachdem man auch hier wieder freundlich der Dollars entledigt wurde, holten wir uns den Translater in deutscher Sprache, hätte ich eigentlich gar nicht gebraucht, als echter Fan braucht man keine Übersetzung der Geschichte der Country Music. Alles akribisch zusammen gestellte, typische Relikte dieser wunderbaren Musik, von den Wurzeln bis zur Neuzeit. Sehr interessant auch die ausge-stellten Kostüme, die von einem Designer aus New York stammen. Er schneiderte jahrelang diese kunstvollen, bunten Kleidungsstücke der Oprystars. Dokumente, Gitarren, Fiddles, die erste Steelgitarre und an jeder Vitrine, die passende Musik, die abrufbar war. In der ersten Ebene, die man mit dem Fahrstuhl erreicht, zwei tolle Fahrzeuge aus den 1960er Jahren, zum einen der Impala Convertible von Web Pierce im totalen Cowboy – Design, mit verchromten Schusswaffen, Lederausstattung, der Getriebetunnel wurde von einem stilisierten Sattel verziert, vorne an der Stoßstange prangt ein riesiges Longhorn. Gleich gegenüber eine Cadillac – Limousine mit ausreichend Platz und luxuriös ausgestattet, ein Traum in Creme – Weiß. Man schlendert weiter an Studioeinrichtungen, am Managerbüro von damals und immer wieder an ausgestellten Gitarren vorbei. Toll gestaltet die Sequenz zum Gedenken an Waylon Jennings, der dort in beeindruckender Größe seinen Fans entgegenblickt, überall die Möglichkeit, bestimmte Songs zu hören, von Willie Nelson, Johnny Cash, Red Simpson und vielen anderen Künstlern. Und dann etwas, was ich nicht für möglich gehalten hätte, kurz vor dem Ausgang der Trans Am von Bandit, mit verschiedenen Bildern aus den Filmen, Burt Reynolds und Jerry Reed. Eigentlich kann es keine Steigerung mehr geben, wobei ich die meterhohe Wand mit goldenen Schallplatten noch gar nicht erwähnt habe, kommt jetzt die Gedenkhalle, kreisförmig in einem Durchmesser von ca. 25 m gravierte Tafeln mit den Namen der einzelnen Opry – Mitglieder. In der Mitte des Kuppelsaals eine kreisrunde geflieste Platte, auf der sich der Fan sehr, sehr klein vorkommt. Die Tour endet natürlich nicht, ohne die Ausstellung über Reba McEntire und Taylor Swift gesehen zu haben, dann war die Tour beendet und es war schwer, den Mund wieder zu schließen. Nur Countryfans können nachvollziehen, was man erlebt, wenn man dieses Museum besichtigt.

Teil 2 folgt ...