In der Partyscheune des Bauernhofes LEHMANN zu Celle

AMERICAN CELEBRATION FOR INDEPENDENCE DAY 2013

Veranstaltet von der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Celle e.V. sollte es ein Fest für jedermann sein – und das wurde es auch. Und obwohl wir als Vertreter von COUNTRY MAG nicht angemeldet waren, wurden wir mit aller Herzlichkeit von SUSANNE REINIKE vom Vorstand willkommen geheißen. Den Tipp zu dieser Veranstaltung hatten wir von einem befreundeten Bandleader bekommen, mit dem Hinweis, sie hätten einen neuen Frontmann. Als ich dessen Namen erfuhr, wurde ich ja erst recht aufmerksam, hatte ich von ihm, MANNI WROBLEWSKI, lange nichts gehört und ihn persönlich auch bestimmt zwei Jahre nicht gesehen. Er ist/war der langjährige Frontmann der legendären WESTBROOK BAND aus dem Raum Gifhorn, seit geraumer Zeit mit Hannoveraner Verstärkung.
Das Wetter spielte mit, und das kleine, aber effektive Team des Veranstalters hatte an alles gedacht und sich dazu Verstärkung bei kompetenten Partnern, wie z. B. der Firma Eisermann (deren Hamburger eine Wucht waren) geholt. Dazu hatten Sponsoren wie z. B. das stadtbekannte Café Müller oder auch der Chocolatier Baxmann feine Kuchen- und Konditor-Spezialitäten geliefert.
Auch hoher Besuch der Stadt Celle war vor Ort: Oberbürgermeister DIRK-ULRICH MENDE (mit Gattin) hielt nach den Begrüßungsworten von ‚Mister President‘ REINHARD FÖRSTER und dessen Stellvertreter JIM Mc DOWELL aus New York eine launige Rede und bedankte sich für das Engagement der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Celle in Sachen Integration und Verständigung sowie Verbesserung der privaten sowie wirtschaftlichen Beziehungen von Firmen und Unternehmungen beider Länder.
Für die Kids gab es Horseback Riding, Horseshoe tossing (Hufeisenwerfen), Tug of War (Tauziehen) und für alle Bingo mit schönen Gewinnen.
Immer wieder zwischendurch spielte die vor allem im Raum Celle seit Jahren äußerst beliebte Band ‚GRASS’N’GROOVE’, diesmal also in neuer, veränderter Besetzung; und ich muss gleich sagen, so gefallen sie mir (fast) noch besser, als in den Jahren davor: sie alle haben unbändigen Spaß und gute Laune beim Spiel und verbreiten Lebensfreude (siehe Foto), sind locker und fanden auch bei den meisten Besuchern großen Anklang. Ich denke mal, bei einem der nächsten Auftritte werde ich sie näher vorstellen. Hier und heute hatte ich (als Amerika Fan) so viele Kontakte und interessante Gespräche, dass ich – sorry, so ergab es sich einfach – (leider) viel zu wenig von ihrem Spiel mitbekam!
Wie ich jetzt weiß, feiert man also hier jedes Jahr um den 4. Juli herum den amerikanischen Unabhängigkeitstag. Wenn die Stadt Celle feiert, ist man stets dabei, zu Thanksgiving gibt es das traditionelle Truthahn-Essen und man lädt auch zu Vorträgen über die USA ein. Selbstverständlich gehören regelmäßige Treffen in englischer Konversation dazu. Dieser seit 1999 bestehende Verein pflegt insbesondere auch Kontakte zu Celles Partnerstadt TULSA, Oklahoma. An diese Halbmillionenstadt erinnere auch ich mich gerne, haben wir doch dort immerhin eine Nacht in einem der typischen Motels anlässlich unserer gut dreiwöchigen Tour vor einigen Jahren von Chicago nach Los Angeles auf der legendären Route 66 verbracht.
Wer in Niedersachsen südlich der Lüneburger Heide wohnt und sich besonders für den kulturellen Austausch mit Tulsa oder Amerika überhaupt interessiert, der kann mehr erfahren auf www.celle-usa.de.
Fotos & Bericht: Wolfgang J. S. Weiher