JOHNNY CASH EXPERIENCE – DIE VIERTE CD IST DA

Schon mal reingehört . . .
HIT THE ROAD AND GO

Gerade einmal eine gute Woche ist es her, dass die Band JC EXPERIENCE zur Release-Party nach Wesel am Rhein eingeladen hatte, um ihre vierte CD vorzustellen und dieses Ereignis mit Fans und Freunden würdig zu begehen.
Zwischendurch hatte ich Post in meinem Briefkasten und nun auch Gelegenheit, diese Neuerscheinung während unserer Fahrten im Auto ein um das andere Mal zu hören. Da ich auch die bisherigen Scheiben mein Eigen nennen darf, waren meine Erwartungen recht hoch gesteckt. Jedoch: sie wurden sogar noch übertroffen – diese NEUE der Band um Leadsänger JOE SANDER ist einfach Spitze! Und die Titelauswahl? Ein Ergebnis einer Fan-Umfrage – die langjährigen, eingefleischten Cash Fans dürfen sich also ganz besonders freuen . . .
Was Joe da mit seinen Cowboys vom Niederrhein OLAF HERMANN (guitars, mandoline etc.), THOMAS PELZER (drums, cajon, chain), OLIVER JANKE (Upright bass & bass guitar) sowie als Special Guest MARCUS PELZER (Rhythm & lead guitar) auf die Beine gestellt hat, das lässt mit jedem Ton die Machart vom Altmeister John R. Cash wieder aufleben, wenn auch, wie im Song ‚AIN’T NO GRAVE‘, doch ein wenig tougher, als Johnny es, damals bereits durch Alter und Krankheit stark geschwächt, hat bringen können. Weit zurück haben sie bei der Auswahl der 14 Titel gegriffen; beim ‚I WAS THERE WHEN IT HAPPENED‘, Cash’s erstem Gospelsong, bis ins Jahr 1957. In Josh Hadens ‚SPIRITUAL‘ kochen die Emotionen hoch. Klassisch begeisternd interpretiert Neil Youngs‘ ‚HEART OF GOLD‘, jener US Number One Single-Song aus dem Jahre 1972 des großen kanadischen Singer-Songwriters. Dazu, mit dem legendären Boom Chicka Boom der 50er Jahre unterlegten – aber sie bringen eben auch das – die so mitreißende, fast Schmerzen bereitende Story ‚I GOT STRIPES‘.
Neben anderen Hits und Ohrwürmern gibt’s am Ende dann Songs wie ’I WON’T BACK DOWN‘ (Oh, Baby . . .) und auch die mehr als sechsminütige Story des ‚HIGHWAY PATROL MAN‘; in beiden kommt die herrliche Bass-Baritonstimme von Joe besonders gut zur Geltung.
Zum allerletzten Schluss, das passt natürlich haargenau – dann der Dame-Vera-Lynn-Song aus dem Jahre 1939 (Johnny Cash Cover 2002), der in diesem Jahr 2014 seinen 75. Geburtstag begeht und den viele GIs im Zweiten Weltkrieg hoffnungsvoll beim Abschied von ihren Lieben sangen ‚WE’LL MEET AGAIN‘!
Erschienen ist die CD in einem Digi-Pack inklusive eines in gleichem Farbton erstellten mehrseitigen, eingesteckten Faltblattes in der Art von Fotos, wie man sie in den frühen Jahren der schwarz-weiß Fotografie gerne hatte (chamois: naturfarben, bräunlich-gelb). Informativ und ansprechend gestaltet. Weiter Infos unter jc-experience.com.
Schon heute freue ich mich auf das nächste LIVE CONCERT von JOHNNY CASH EXPERIENCE hier bei uns in der Nähe und, Jungs, ihr könnt sicher sein, ich werde ausharren, alle Zugaben gerne ‚mitnehmen‘ und dann (wieder einmal) geduldig warten auf Euren wirklich allerletzten Song, nämlich . . .‚We’ll meet again . . . some sunny day’- das hofft 

Wolfgang J.S. Weiher