JJ CALE - Posthumes Album STAY AROUND erscheint Ende April

TITELSONG AB HEUTE ÜBERALL
 
Mit STAY AROUND erscheint eine Sammlung unveröffentlichter Songs von JJ CALE. Das Album enthält die ersten bislang unveröffentlichten Originalaufnahmen seit ROLL ON von 2009. Es ist ab sofort vorbestellbar.
Heute veröffentlichen Because Music und Caroline International den Titeltrack von „Stay Around“, dem posthumen Album von JJ Cale. Auf dem am 26.04. erscheinenden Album sind die ersten bislang unveröffentlichten Aufnahmen seit 2009 zu hören. Das Album Stay Around ist ab heute im Handel vorbestellbar!
Stay Around wurde von den beiden Menschen zusammengestellt, die Cale am nächsten waren: Seiner Witwe, der Musikerin Christine Lakeland Cale, und seinem Freund und langjährigem Manager Mike Kappus. „Stay Around“ erscheint am 26.04. 
Über den Song Titelsong sagt Christine in den begleitenden Liner Notes: “It. Moves. Me. Takes me right to another place when I hear it. Another magical mood captured in his home studio in Valley Center.”
Das erste Mal seit einem guten Jahrzehnt werden geneigte Hörerinnen und Hörer neue Cale-Songs hören können, eine Tatsache, die auch seiner Arbeitsweise geschuldet ist: In aller Regelmäßigkeit legte Cale Aufnahmen beiseite, um sie erst auf späteren Alben zu veröffentlichen. Für Stay Around, arbeitete sich Christine Lakeland durch die Studio- und Homerecordings, die der Öffentlichkeit bislang verborgen geblieben sind. Im Ergebnis steht nun ein Album, welches von Cale selbst produziert und gemixt wurde, mit Aufnahmen, die fast unangetastet geblieben sind, um, wie Christine es sagt, den „Cale-Faktor“ zu erhalten. Das einzige Stück, das nicht von JJ Cale selbst stammt, ist Christines Komposition „My Baby Blues“, der erste Song, den Cale und sie 1977, dem Jahr in dem sie sich kennenlernten, gemeinsam aufnahmen.
Cale verbrachte seine Karriere als “Under-the-radar-giant” (the New York Times) und beeinflusste zahllose Musiker wie etwa Neil Young (der in seiner Autobiographie schrieb: “J. J.’s guitar playing is a huge influence on me. His touch is unspeakable. I am stunned by it.”), Beck (der seinen Stil im Gespräch mit der LA Times als “effortlessness…restraint and underplaying” und “very powerful” bezeichnete), Eric Clapton (der wiederum Cale in seiner Autobiographie als “one of the most important artists in the history of rock, quietly representing the greatest asset his country has ever had” beschrieb) und viele, viele andere.
Obwohl er seine ersten Erfahrungen als Gitarrist bereits in den Fünfzigern sammelte, wo er sich die Bühne in Oklahoma mit Größen wie David Gates von Bread und Leon Russell teilte und bald als einer der treibenden Kräfte hinter dem „Tulsa Sound“ galt, erreichte JJ Cale seine Bekanntheit vor allem durch Coverversionen seiner Stücke durch andere KünstlerInnen. Eric Clapton etwa nahm „After Midnight“, „Cocaine“ und andere seiner Songs auf. Einen Höhepunkt erreichte Claptons Bewunderung mit dem gemeinsamen Album „Road To Escondido“, für welches Cale, der die Songs geschrieben hatte, seinen ersten Grammy und seine erste Goldene Schallplatte erhielt. 
Nachdem Cale 2013 verstarb, nahm Clapton das Tributalbum “The Breeze, An Appreciation of JJ Cale” auf, welches direkt auf #2 der US-Charts landete. Auf der Platte zollte ihm Tom Petty, Mark Knopfler, John Mayer, Willie Nelson und viele andere Tribut. Im selben Jahr wurde JJ Cale in die Oklahoma Music Hall of Fame aufgenommen. Zu den KünstlerInnen, die Cales Songs im Laufe ihrer Karriere coverten, gehören auch Jerry Garcia, Captain Beefheart, Spiritualized, Beck, Johnny Cash, The Band, Dan Auerbach und unzählige mehr. 
Das Album ist ab heute überall vorbestellbar!
Hier gibt es die neue Single „Stay Around“ zu hören.
https://youtu.be/0dLTpGkYkko
 
 
JJ Cale – Stay Around
 
  1. Lights Down Low
  2. Chasing You
  3. Winter Snow
  4. Stay Around
  5. Tell You ‘Bout Her
  6. Oh My My
  7. My Baby Blues
  8. Girl Of Mine
  9. Go Downtown
  10. If We Try
  11. Tell Daddy
  12. Wish You Were Here
  13. Long About Sundown
  14. Maria
  15. Don’t Call Me Joe
Photo credit: Stephane-Sednaoui