Buch: Bake in the USA – Amerikanisch Backen

Eigentlich sollte man vor solchen Büchern warnen – sie werden unverzüglich alle Pläne bezüglich des heimischen Backens beeinflussen. Hier kommen nämlich die zündenden Ideen für die anstehenden Kaffeekränzchen – wie immer diese geplant sind. Der Autor liefert hier die ersehnten Rezepte, um dem gemütlichen Zusammensein ein typisch amerikanisches Ambiente zu verschaffen, jedenfalls bezüglich der Backwaren. Demnächst also Red Velvet Cake statt Schwarzwälder Kirsch, oder Rocky Road Cake statt Sachertorte. Die Gäste werden begeistert sein, man selbst als Produzent/in sowieso. Es geht los mit allgemeinen Grundlagen, also den gängigen Zutaten und dem Handwerkszeug. Ganz simple Rezepte erleichtern den Einstieg, und hier beschränkt man sich zuerst mal auf Teig und Creme. Aber dann: Cakes, Cheese Cakes, Pies, später Muffins oder Cookies, und sogar verschiedene Arten von Bread, alle Begriffe, die man aus der amerikanischen Backwarenpalette kennt, folgen hier. Und jedes mal gibt es eine ausführliche Zutatenliste, getrennt nach Boden, Füllung oder Dekoration, und dazu die leicht nachvollziehbare Beschreibung, wie es denn vonstatten geht. Ein kleiner, launiger Kommentar zum jeweiligen Rezept lässt die Stimmung schon steigen. Eigentlich kann nach dem Befolgen der doch sehr verständlichen Rezeptur nichts mehr schiefgehen. Übrigens, man benötigt hier keine Fremdsprachenkenntnisse, denn einzig die US-Bezeichnungen der einzelnen Rezepte verblieben in Englisch, für alles andere werden praktischerweise deutsche Bezeichnungen verwendet. Aber achtgeben: alles ist zwar sehr lecker und schön bunt, jedoch natürlich höchst kalorienreich.

Ulrich K. Baues