Bluray: Bandolero!

Zu Weihnachten jährt sich der Todestag des begnadeten Schauspielers und Sängers Dean Martin zum 25. Male. Ein sicherlich angemessener Anlass, um hier die neu in Bild und Ton gemasterte Ausgabe eines seiner spannenden Western vorzustellen. In „Bandolero!“ spielte er die Rolle des Dee Bishop, der 1867 im texanischen Val Verde mit seinen Kumpanen eine Bank ausrauben will. Die gut geplante Aktion scheitert jedoch am mutigen Eingreifen von Stoner (Mahoney), der dies jedoch mit dem Leben bezahlt. Die auf frischer Tat gestellten Bankräuber werden zum Tode verurteilt. Hierzu reist Dees Bruder Mace (Stewart) an, der vortäuscht, als Henker zu arbeiten. So gelingt den Banditen während der Exekution die Flucht, mit Stoners Witwe Maria (Welch) als Geisel, und im allgemeinen Durcheinander raubt Mace nun erfolgreich die Bank aus. Die Posse um Sheriff Johnson (Kennedy) folgt nun den um Mace verstärkten Bankräubern. Sowohl der Sheriff, als auch Dee, haben ein Auge auf Maria geworfen. Dummerweise geht die Flucht nach Mexiko, wo sich auch noch ein Trupp brutaler mexikanischer Bandoleros einmischt, in deren Machtbereich man sich aufhält.
Am Ende kämpfen die Bankräuber mit den Mitgliedern der Posse gegen die Mexikaner, wobei letztendlich so ziemlich alle getötet werden. Der sterbende Mace übergibt noch die Beute dem Sheriff, und Maria schenkt ihre Gunst Dee, der beim Gemetzel aber erstochen wird. Nur wenige überleben, darunter Maria und der Sheriff. Nach Beerdigung der Getöteten in einem nicht markierten Grab reiten sie zurück nach Val Verde.
Die jetzt neu abgetastete Version zeigt ein klares Bild, allerdings trifft die Angabe auf dem Cover nicht zu – das verwendete Format lautet richtig 2,35:1, und verursacht bei den gängigen Monitoren oben und unten schwarze Balken. Als Ton bietet die Bluray Deutsch und Englisch in DTS-HD MA 2.0, und als Untertitelung ist lediglich Deutsch vorgesehen. Die Extras speckte man gegenüber der früheren Version (s. Country-Mag vom 6. Juni 2017) deutlich ab, und somit verblieben lediglich das Making Of und zwei qualitativ unterschiedliche Ausgaben des Original-Kinotrailers.
Ulrich K. Baues