Bluray: 700 Meilen westwärts

Man schreibt das Jahr 1906, und der Wilde Westen existiert weiterhin, wenn auch schon mit modernen Zutaten. Der Verleger der Zeitung „Western Post“ veranstaltet in Colorado ein Pferderennen über siebenhundert Meilen, querfeldein durch Wüste und über Berge. Von der vorgegebenen Strecke darf nicht abgewichen, und alle Kontrollpunkte müssen angesteuert werden, ansonsten droht Disqualifikation. Es geht um 2000 US-Dollar. Die fünfzehn Teilnehmer könnten unterschiedlicher nicht sein. Unter ihnen mit Sam Clayton (Hackman) ein Tierfreund, der wegen Rettung einiger Pferde fast zu spät beim Rennen erscheint. Dazu sein Kamerad als Rough Rider aus den Tagen der freiwilligen US-Kavallerie Luke Matthew (Coburn). Mit Carbo (Vincent) gesellt sich ein junger und anfangs ungehobelter Hitzkopf hinzu, und mit Miss Jones (Bergen) eine Dame mit zwielichtigen Ruf. Des Weiteren nehmen ein Mexikaner und ein Engländer, sowie andere Cowboys teil. Sie alle treibt die Aussicht auf das Geld, und meistens noch etwas mehr. Stets führt in erreichbarer Nähe die Bahnlinie, und ein Zug begleitet aus Distanz die Teilnehmer zu den Check Points. Unterwegs muss eine Wüste durchquert, und an einem Fluß übergesetzt werde. Matthew sieht sich plötzlich einem riesigen Bären gegenüber und hechtet samt Pferd in einen See, der Engländer stürzt und verliert dadurch sein Pferd. Clayton beeindruckt alle anderen mit seinem Verhalten gegenüber Tieren und Menschen. Miss Jones entledigt hinter einem Bahntunnel ihren bisherigen Freund, der in einer Gruppe Gefangener an der Bahnlinie arbeitet, seiner Fesseln. Doch statt zu fliehen, befreit er zwei weitere Häftlinge, raubt den verbliebenen Teilnehmern die Pferde, und sie flüchten zu viert. Matthew und Clayton folgen ihnen mit einem Motorrad, und Carbo unterstützt sie als Reiter. Sie erwischen einen nach dem anderen, holen sich ihre Pferde zurück, und Miss Jones nutzt die Gelegenheit zum Ausstieg aus ihrer Beziehung und dem Rennen. Somit gibt es kurz vor dem Ziel nur noch drei Teilnehmer. Der führende Clayton steigt von seinem völlig erschöpften Pferd ab, und führt es zu Fuß Richtung Ziel. Matthews schließt zwar zu ihm auf, tut es ihm dann aber gleich. Gemeinsam überschreiten sie die Ziellinie.
Eine ganze Riege bekannter Namen schmückte die Besetzungsliste. Neben Stars wie Gene Hackman und James Coburn sieht man auch den vor zwei Jahren verstorbenen Jan-Michael Vincent, zu jener Zeit als „Big Boy – Der aus dem Dschungel kam“ ein großer Star in Deutschland. Mit einem guten Platz 25 in der Bilanz der Kinofilme des Jahres 1975 geriet dieser eher unkonventionelle Western zu einem ausgewachsenen Erfolg, immerhin in einem Jahr, als „Der weiße Hai“ weltweit alle Rekorde brach. Das Bild erscheint im Format 2,35:1, und verursacht daher die bei den gängigen 16:9-Monitoren auftauchenden schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildrand. Beim Ton gibt es einmal
Deutsch in DTS-HD MA 2.0, und dazu Englisch in DTS-HD MA 5.1. Untertitelungen sind ebenfalls in beiden Sprachen möglich. Die Bonussektion offeriert neben einer Bildergalerie auch den originalen US-Kinotrailer.
Wie man weiß, wird hier bei uns im „Country Mag“ das Bonusmaterial gerne aufgestockt. Wir verlosen gemeinsam mit der Firma Koch Films aus Planegg zwei Bluray-Ausgaben des Westerns „700 Meilen westwärts“. Dazu braucht man keine siebenhundert Meilen weit zu fahren. Lediglich Mitmachen ist angesagt, und gerät dazu auch ganz einfach – man sendet eine eMail mit genauer Absenderangabe an
und erhält somit die Chance, eine der beiden Blurays zu gewinnen. In die Betreffzeile gehört natürlich: „700 Meilen westwärts“. Als Einsendeschluss gilt diesmal der 25. März 2021.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Allen Teilnehmer/inne/n wünschen wir wie stets viel Glück!                    
Ulrich K. Baues