Naomi Judd ist empört über CMT Awards

Letzte Woche wurden in Nashville die CMT Awards vergeben. In der Award Show, die wie jedes Jahr hauptsächlich auf das junge Country Publikum zugeschnitten war, gab es auch einen kurzen Hinweis auf den Tod der Country Music Legende George Jones in diesem Frühjahr.
Nun hat sich Naomi Judd, ehemals Teil des erfolgreichen Mutter/Tochter Duos The Judds, zu Wort gemeldet und ihr Missfallen ausgedrückt.
Naomi schreibt: „George Jones ist für Country Music, was die Beatles für den Pop, die Rolling Stones für den Rock, Elvis für Rockabilly, Mozart für Klassik oder Aretha Franklin für den Soul.
Doch in der CMT Awards Show gab es lediglich einen kleinen `ach da war ja noch` Hinweis auf Georges Tod im April. ...
Jedes Jahr werden mehr und mehr Künstler bei den CMT Awards eingebaut, die mit Country Music nichts am Hut haben, viele von diesen Künstlern sind den Countryfans sogar unbekannt. Ich denke, die CMT Awards sollten ihren Namen ändern. Vielleicht in `Multi-Genre Award Show für Künstler unter 30`.
Ich sehe schon ein, dass mich mein Aufruf lebenslang von CMT verbannen wird, aber ich habe es satt, wie rücksichtslos manche Menschen mit unserer Country Music umgehen. Besonders, wenn es um meinen lieben Freund George Jones geht.“
Da spricht die Naomi sicherlich etlichen Country Music Fans rund um den Globus aus dem Herzen...