Mark Merritt Band: The Hoot Owl

Die Mark Merritt Band steht seit Jahren für ausgesprochen gute, handgemachte Musik. Von Anfang an dabei ist Multiinstrumentalist Sievert Ahrend, der mit seinen diversen Saiteninstrumenten einen großartigen Klang zaubert. Zudem ergänzt er mit seinem prägnanten Backgroundgesang Marks warme Baritonstimme und sorgt damit bei der Formation für einen hohen Wiedererkennungsfaktor. Der dritte im Bunde an den Drums und Percussion ist Marks Sohn Thomas Merritt, der die grandiose Musik rhythmisch abrundet und auch manchen Gesang beisteuert. Für die CD bekam das Trio am Bass Unterstützung von Uwe Streletz (aus der Band Wild Bunch), der das Album zudem in seinem Black Sheep Studio aufnahm und mixte; Ron Gardner übernahm das Mastering.
Stilistisch legt die Mark Merritt Band sich nicht fest. Country, Bluegrass und Americana sind jedoch das Thema, um das sich hier alles dreht. Bluegrass pur ist beispielsweise der Opener „Last Night I Dreamed“ , oder das eingängige „Don’t Count The Beers“, beide aus der Feder von Sievert Ahrend. Thomas Merritt schrieb das swingende „Genuine Kind Of Fine“ (tolle Steel von Sievert). Aus Marks Feder stammen z. B. die neo-traditionelle Nummer „Carolina“, die pure Countrynummer „It Just Don’t Pay To Think“ und die kraftvolle Handmade-Ballade „She’ll Be Back“. Großartige Co-Writings von Mark und Sievert sind u. a. “Times Long Gone” im Dreivierteltakt, mit dem sie auch die guten, alten Outlaws begeistern würden, sowie das eingängige „All Points West“. Neo-grassig endet die 13 Titel umfassende CD mit dem Titelsong „The Hoot Owl“.
Tolle Country Music, erdig und pur. Absolut hörenswert!
Iris Paech