Die Country Music verliert Little Jimmy Dickens mit 94 Jahren

Gestern nachmittag ist Grand Ole Opry Star Little Jimmy Dickens mit 94 Jahren in einem Krankenhaus in Nashville verstorben. Dickens erlitt an Weihnachten einen Gehirnschlag, wurde sofort ins Hospital gebracht und zeigte zwischen den Jahren schon wieder leichte Zeichen der Besserung. Gestern nachmittag (Ortszeit Nashville) erlitt Dickens dann einen Herzstillstand und damit verlor die Country Music Welt das langlebigste Mitglied der Grand Ole Opry und einen der sympathischsten und lustigsten Country Music Entertainer aller Zeiten.
Geboren wurde James Cecil „Little Jimmy“ Dickens am 19. Dezember 1920 in Bolt, West Virginia, als jüngstes von dreizehn Kindern eines Farmers. Im Alter von 17 Jahren gelang Dickens der Einstieg als Musiker bei einem lokalen Radiosender. 1946 entdeckte ihn dann Countrystar Roy Acuff und lud ihn später in die Grand Ole Opry ein. Seine Auftritte dort waren so erfolgreich, dass die Grand Ole Opry Little Jimmy Dickens zum regelmäßigen Gast und Mitglied machte. Der kleinwüchsige, lediglich 1,50 Meter große Dickens, war ein ganz Großer, wenn es um Entertainment ging.
Seine erste Single bei Columbia Records hieß „Take An Old Cold Tater (And Wait)“ und wurde direkt ein Top Ten Erfolg.Vom Titel dieses Songs leitete sich auch Dickens` Spitzname „Tater“ ab.
Little Jimmy Dickens war seit 1948 Mitglied der Grand Ole Opry und wurde bereits 1983 in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Einige seiner großen Hits waren „Country Boy“, „Out Behind The Barn“ oder „May The Bird Of Paradise Fly Up Your Nose“.
Seinen letzten Auftritt in der Grand Ole Opry hatte Dickens am 20. Dezember.
Auch den jüngeren Country Music Fans wurde Little Jimmy Dickens durch seine Freundschaft zu den aktuellen Stars der Szene ein Begriff. So spielte Dickens u. a. in vielen Brad Paisley Videos mit und war auch Teil der legendären „Kung Pao Buckaroos“, zu denen Dickens neben Bill Anderson, George Jones und Vince Gill gehörte.
Die Country Music Welt trauert um einen ihrer Größten Kleinen … R.I.P. Little Jimmy Dickens