Andreas Kümmert: The Mad Hatters Neighbour

Mit seinem aktuellen Album stellt Andreas Kümmert einen Teil seines großartigen Könnens vor. Zunächst einmal ist er ein hervorragender Sänger mit einer kraftvollen, starken Stimme. Hinzu kommen gelungene Songs, die sich in keine Schublade pressen lassen. So beginnt er mit kompletter Bläsersektion (Horn Section von „FUNKuchen“ – was für ein cooler Name!!!), so dass man eher ein Motown-Album erwartet, statt eines Songschreiber-Werkes. Das ändert sich jedoch mit dem zweiten Titel „Breathin‘“. Eine gelungene Nummer aus Gefühl, Power und modernem, powervollen Songwriter-Arrangement. Alle Instrumente spielt Andreas Kümmert selbst. Und das macht er ausgesprochen gut! Jeder Song ist für sich ein Meisterwerk, wie das kraftvolle „Autism“, der Blues „Future’s Bound“ feat. Rob Vitacca im Sechsachteltakt oder die Ballade „Great Heights“.
12 Titel, die von ausgesprochen feiner Songschreiberqualität sind und zudem großartig vom Akteur in Szene gesetzt wurden.
Auf seiner Internetseite wird Andreas Kümmert folgendermaßen beschrieben:
Das Hauptaugenmerk des Sängers liegt darauf, das Publikum zu berühren und es auf eine leichte Art und Weise mit in eine andere Welt zu führen. "Musik wird magisch, wenn sie die Macht hat, vom Zuhörer mit Situationen verknüpft zu werden, wenn sie stark genug ist, einen Knopf in der Seele zu betätigen."
Dem kann ich mich absolut anschließen. Er hat sich keiner festen Musikrichtung verschrieben, er passt in keine Kategorie – er macht eben einfach nur gute, powervolle Musik und singt dazu auch noch ganz hervorragend!
Iris Paech