Western Legenden Nr. 19 und 20

In der Geisterstadt “Quantez“ will sich eine fünfköpfige Bande eine Nacht lang verstecken. Die vier Männer und die Frau wollen weiter nach Mexiko, um dort das bei einem Bankraub erbeutete Geld aufzuteilen. Es gibt schnell mehrere Probleme, einmal um Chaney (Malone), die zwar noch mit Heller (Larch) liiert ist, aber in Teach (Gavin) einen weiteren Verehrer findet. Und zum anderen sind auch noch Indianer in der Nähe. Zur Gruppe gesellt sich noch ein fahrender Sänger (Barton), der in Coventry (MacMurray) einen früheren Revolverhelden erkennt. Coventry verhindert die Ermordung des Sängers, auf dessen Pferd Heller scharf ist. Jedoch spielt auch Gato (Chaplin) falsch, der mit dem feindlichen Häuptling Delgado (Ansara) verhandelt. Letztendlich gelingt nur Teach und Chaney die Flucht, weil sich Coventry opfert, indem er sich den Indianern entgegenstellt.

Die “Reiter ohne Gnade“ reiten für Quantrill (Donlevy). Darunter sind die James-Brüder, Kit Dalton, und die Younger-Brüder. Schon bald erkennen Frank (Long), Jesse (Murphy) und andere Freiwillige, dass die Aktionen Quantrills nicht der Sache der Konföderation dienen, sondern Verbrechen sind. Sie wollen weg. Als Unionstruppen das Lager umstellen, ermöglicht ihnen der inzwischen erblindete Quantrill durch eine verzweifelte Aktion die Flucht. In der deutschen Kinoversion tragen die Charaktere übrigens andere Namen, als im Original vorgesehen, z. B. heißt Murphy hier Johnny Camps statt Jesse James.
“Quantez“ bietet ein 16:9-Bild, wogegen die “Reiter“ noch im Format 4:3 gefilmt wurden. Der Ton erklingt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in DTS-HD MA 2.0, Untertitel sind hingegen nicht vorgesehen. Wie bei den bisherigen “Western Legenden“ von KochMedia gibt es auch diesmal DigiPaks mit Booklets. Die Extras bestehen aus den Original-Kinotrailern und deutschen Bildergalerien. Bei den “Reitern“ lässt sich zusätzlich ein Featurette über Audie Murphy aufrufen.

Ulrich K. Baues