Garth Brooks überschätzt sich erneut

Nach der Blamage mit den geplanten und letztlich abgesagten Irland Konzerten im letzten Jahr, muss Garth Brooks nun erneut eine Schlappe einstecken.
Brooks hatte mit George Strait, Keith Urban, Jason Aldean und Florida Georgia Line eine neue Version seines Riesenhits „Friends In Low Places“ eingesungen, um damit eine Neuauflage der CD „No Fences“ zum 25-jährigen Jubiläum dieser Produktion interessanter zu machen. Ein interessierter Käufer hatte Garth Brooks angeboten 1 Million dieser Neuauflagen fest zu ordern, wenn die Musikverlage ihm mit den Songschreibertantiemen etwas entgegen kommen würden.
Nun haben aber einige Musikverlage dieses Angebot abgelehnt und bestehen auf die vollen Tantiemen für ihre Songschreiber.
Das wiederum übersteigt das Budget des Kaufinteressenten und somit scheint das Projekt zu platzen.
Garth Brooks betont zwar, „dass ich schon immer für die Songschreiber eingetreten bin und seit meinem ersten Tag die Songschreiber zu schützen versuche“, aber letztlich muss der Superstar die Blamage einsehen und zugeben, dass „dieser Fehler zu 100% meine Schuld ist.“
Brooks ist davon ausgegangen, dass die Songschreiber und ihre Musikverlage schon dem Deal zustimmen würden, wenn die garantierte Stückzahl von 1 Mio. Tonträgern ihnen eine Menge Geld in die Kassen spülen würde.
Auch als Superstar muss man aber damit leben, das es Regeln gibt und Leute, die sich auf deren Einhaltung verlassen und ggf. darauf bestehen.
Was nun aus dem Projekt wird, liegt zunächst auf Eis. Hinter den Kulissen wird sicherlich hart nach  einem Kompromiss gesucht.

photo: garthbrooks.com