Dwight Yoakam: 3 Pears

Dwight Yoakam hat in den letzten Jahren ziemlich viel experimentelle Musik gemacht. Nun versucht er, zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Doch man kann die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Seine Musik klingt unfrisch, auch wenn er mit Rockinstrumenten aufzupeppen versucht. Er kommt nicht mal ansatzweise an die Stimmung oder das Feeling seiner alten Hits heran, obwohl er das versucht.
Er singt eine neue Version des Klassikers „Dim Lights, Thick Smoke“ von Joe Lee Maphis. Einst ist ihm mit der Aufnahme des Buck-Owens-Klassikers „Streets Of Bakersfield“ der große Coup gelungen. Doch ich denke nicht, dass ihm das mit diesem neuen Versuch von „Dim Lights…“ gelingt. Wie Gummi zieht sich die Nummer „Nothing But Love“, „A Heart Like Mine“ klingt wie alter Rock. Eingängig ist „Long Way To Go“ im Mediumtempo. So hören wir 11 Songs und als 12. Track ein vom Piano getragenes Reprise von „Long Way To Go“.
Im Großen und Ganzen ist die CD gelungen. Die Songs sind auch in Ordnung. Man kann sich nicht fassbar wirklich über etwas beschweren. Dwights unverkennbare Stimme hat auch heute noch ihre Fans. Doch die Zeit ist weitergelaufen und Dwight Yoakam geht zurück. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Ich jedenfalls finde seine neue CD ziemlich langweilig.
www.dwightyoakam.com