DVD: Das Geheimnis der schwarzen Bande

Waffenhändler Farrell (R. Scott) führt dem Sheriff von Red Rock zwei neue Colt .45-Exemplare vor. Noch währenddessen soll die Übergabe des Gefangenen Brett (Z. Scott) stattfinden. Dieser nutzt eiskalt einen Moment allgemeiner Unachtsamkeit, ergreift die Colts, und erschießt den Sheriff. Während Männer von draußen ins Büro des Sheriffs stürmen, bedankt sich Brett bei Farrell hämisch für die Unterstützung und flieht. Farrell wird trotz seiner Beteuerungen festgesetzt, denn Bretts Äußerung rückt ihn in den Verdacht der Mittäterschaft. Erst nach einigen Monaten wird er freigelassen, und vom neuen Sheriff zur Verfolgung von Brett ermächtigt. In der Zwischenzeit terrorisierte dieser den ganzen Landstrich durch Raub und Mord. Die Spur führt nach Texas, wo ein ganzes Schlangennest auf Farrell wartet. Indianer werden getötet, um einen Postkutschenüberfall zu ermöglichen. Farrell durchschaut diese Pläne, und kann die Tat durch persönlichen Einsatz vereiteln. Beth Donovan (Roman) ist die einzige Reisende in der Kutsche. Farrell entdeckt einen weißen Schal an der Kutschentür, und ist von Beths Mittäterschaft überzeugt, zumal sie auf einem Pferd flieht. Außerdem ist sie Paul Donovans (Bridges) Gattin, einem von Bretts Kumpanen. Sie planen die Übernahme des Städtchens Bonanza Creek, und der dortige Sheriff Harris (Hale) steht auf ihrer Seite. Nachdem Beth dies durch unbeabsichtigtes Mithören einer Besprechung klar wird, warnt sie Farrell. Jetzt überschlagen sich die Ereignisse, Farrell wird ein Hinterhalt gelegt, dem er mit Hilfe der Indianer entkommt, Donovan versucht seine Frau vom Überlaufen abzuhalten, wird jedoch getötet. Brett will die Stadt stürmen, doch die von Farrell zu Hilfe gerufenen Indianer kämpfen seine Leute nieder. Das letzte Duell findet zwischen den beiden Kontrahenten statt, wonach Farrell siegreich zu Beth geht.
An den US-Kinokassen spielte „Das Geheimnis der schwarzen Bande“ seine Produktionskosten mehr als reichlich ein. Das Fachmagazin Variety plazierte den Western unter den „Top Grossers of 1950“, also unter den erfolgreichsten Filmen des Jahres, auf Platz 54.
Die jetzt vorliegende DVD bietet beim Ton zwar die Wahl zwischen Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0, jedoch keine Möglichkeit zur Untertitelung. Das Bild erscheint im damals üblichen 4:3-Format, und zeigt auf den gängigen TV-Monitoren links und rechts schwarze Balken. Extras oder ein Booklet sucht der Käufer leider vergeblich.
Ulrich K. Baues