Buch: USA – Süden

Für das anstehende Reisejahr 2015 schickt der Verlag Iwanowski hier die inzwischen 12. Auflage (!) des Reisehandbuchs „USA-Süden“ ins Rennen. Preislich und auch in der Seitenzahl entspricht es dem Vorgänger, aber die Änderungen – besser: Aktualisierungen – stecken im Innenleben. Geblieben sind natürlich die umfangreichen Angaben zum ausgewählten Zielgebiet: Geschichtliches, Kulturelles, Wirtschaftliches, Geografisches, Gesellschaftliches – zu allen Themen finden sich die benötigten Hinweise, die zum Verständnis der Entwicklung des bereisten Gebietes nötig sind. Gleichfalls eingefügt wurden wieder die nötigen praktischen Hinweise, sei es zu den Einreisemodalitäten, den Unterkünften, dem Postwesen, den Abkürzungen, also über quasi alles, womit man als Tourist in den USA irgendwie konfrontiert werden könnte. Bei den sachkundig zusammengestellten Routenvorschlägen berücksichtigten die Autoren unterschiedliche Urlaubslängen. Auch muss sich letztendlich jeder Individualtourist natürlich irgendwie dazu durchringen, ob man bevorzugt Küstenstrecken befährt, oder sich in den tiefen Süden hineinwagt, oder sich beispielsweise einzig auf den Großraum Nashville konzentriert. Wie auch immer die jeweilige Entscheidung ausfallen mag: dieser Reiseführer wird sämtlichen Vorlieben gerecht. Neben den zahlreichen farbigen Abbildungen und lokalen Hinweisen gibt es noch jede Menge Detailkarten, und der Clou ist, dass sämtliche Pläne samt Infos über den jeweiligen QR-Code gratis als pdf-Dateien auf den Tablet-PC oder auf das Handy geladen werden können. Aus eigener Erfahrung wird man dies zu schätzen wissen, ein kurzer Blick aufs Handy, und man weiß sofort, wohin man weiter gehen oder fahren soll. Das zeitaufwendigere Blättern im Reiseführer beschränkt sich dann auf die Planung im Hotel/Motel, und vor Ort zückt man nur das Handy als den ohnehin ständigen Begleiter. Ganz ohne Karte geht es aber nicht, und daher liegt zur groben Planung natürlich die bewährte, herausnehmbare Reisekarte bei, auf der das gesamte Zielgebiet ausgebreitet liegt.

Ulrich K. Baues