Buch: The Clint Eastwood Westerns

Der Buchtitel beschreibt bereits den zu erwartenden Inhalt, und der Autor verliert sich auch nicht lange in Vorworten, sondern kommt sofort zur Sache. Nach einem kurzen Abriss über das Filmgenre des Westerns stehen Clints Start in Hollywood sowie die ersten Erfolge in der TV-Serie „Rawhide“ (dt. Fernsehtitel „Tausend Meilen Staub“) an. In der ab 1964 mit „A Fistful of Dollars“ („Für eine Handvoll Dollar“) startenden Abfolge der Western-Produktionen wird nun jeder Film mit einem eigenen Kapitel gewürdigt. Es gibt dabei sämtliche Besetzungs- und Produktionsdaten, samt Hinweisen auf Budgets und Einspielergebnisse, sowie Verfügbarkeit auf DVD oder Bluray. Letztere Angaben gelten allerdings, wie auch einige andere Informationen, nur für den US-amerikanischen Markt. Auf die Inhalte der einzelnen Filme geht der Autor ausführlich ein, zitiert sogar markante Dialoge, und spiegelt Pressekritiken aus der damaligen Zeit wider. Zwischendurch schweift Neibaur in den mit den jeweiligen Jahreszahlen eingeschobenen Kapiteln „Between the Westerns“ vom Hauptthema ab, und stellt dabei Clints Mitwirkungen in Filmen wie der „Dirty Harry“-Reihe, oder in „Every Which Way But Loose“ („Der Mann aus San Fernando“) vor. Clints erstaunlicherweise nur vierzehn Produktionen umfassende Liste an Western endet mit dem immer noch häufig zitierten „Unforgiven“ („Erbarmungslos“) aus dem Jahre 1992, und einem anschließenden kurzen Überblick auf Clints später gedrehte Streifen. Eingestreut findet der Leser einige Fotos und US-Filmplakate, allesamt in s/w gehalten.

Ulrich K. Baues