Bluray: Die vier Söhne der Katie Elder

Katie Elders vier Söhne treffen sich auf ihrer Beerdigung 1889 im texanischen Clearwater. Es stellt sich heraus, dass die Mutter ihre letzten Jahre in Armut verbrachte. Auch die väterliche Ranch besitzt nun der Waffenhändler Hastings (Gregory), der sie – wie er behauptet – dem Vater beim Pokern abnahm. Direkt danach fiel der Vater einem Mordanschlag zum Opfer. Hastings engagierte mit Curley (Kennedy) sogar einen Revolvermann. Das Misstrauen besonders von John (Wayne) und Tom (Martin) gegen den neuen Besitzer der Ranch ist nur allzu berechtigt, denn überraschend werden sie von Deputy Sheriff Ben (Slate) verhaftet. Es wird ihnen der Mord an Sheriff Billy (Fix) vorgeworfen, der sich stets neutral verhielt, und eher mit den Vieren sympathisierte. Beim Transport ins Gefängnis nach Laredo lässt Hastings das Gespann überfallen, und erschießt Deputy Ben. Doch die Elders setzen sich erfolgreich zur Wehr, allerdings wird Matt (Holliman) dabei getötet, und Bud (Anderson Jr.) erleidet eine Schussverletzung. Sie schlagen sich trotzdem bis zur Schmiede von Clearwater durch, und setzen den Kampf fort. Dabei wird auch Tom angeschossen, als er Hastings‘ Sohn Dave (Hopper) ergreift, und ihn vor Zeugen die Täterschaft seines Vaters gestehen lässt. Im finalen Showdown kann John den Übeltäter Hastings in seinem eigenen Waffengeschäft in die Luft jagen.
Zeitgleich zum US-Kinostart dieses Westerns im Juli 1965 erschien auch die Single „The Sons of Katie Elder“ mit Johnny Cash (Columbia 4-43342), die in den Country Charts der Musikmagazine Record World und Billboard jeweils bis auf Platz 10 kletterte – im Film selbst fand die Aufnahme allerdings keine Verwendung. Bei der 1965er Jahresbilanz der in den USA gestarteten Hollywood-Produktionen lag „Katie Elder“ bei allen Auswertungen unter den zwanzig erfolgreichsten Streifen.
Die Bluray bietet Deutsch und Französisch in Dolby Digital 2.0 Mono, und dazu die englische Originalfassung in Dolby TrueHD 2.0 Mono. In allen drei genannten Sprachen sowie in Japanisch lässt sich untertiteln. Das Bild erscheint im Format 2,35:1, und verursacht auf den gängigen 16:9-TV-Geräten oben und unten schwarze Streifen. Leider verzichtete man hier völlig auf Bonusmaterial.
Ulrich K. Baues