Bluray: Die Hand am Colt

Nach der dramatischen Ergreifung des gefürchteten Durango Kids (Cassell) quittiert Marshall Frame Johnson (Reagan) im Jahre 1882 seinen Dienst im legendären Tombstone, Arizona. Zusammen mit seinen Brüdern Lute (Nicol) und Jimmy (R. Johnson) reitet er ins gleichfalls in Arizona gelegene Cottonwood. Zu ihnen gesellt sich mit Leichenbestatter Cahoon (Ch. Johnson) zwar ein Freund der Familie, wogegen Frames Braut Jeannie (Malone) jedoch noch zurückbleibt. Frame erwirbt in Cottonwood wie geplant eine Farm, um sich nur noch aufs Züchten von Rindern zu konzentrieren. Damit wird er Nachbar des kriminellen Ranchers Durling (Foster), dem er bei einer früheren Straftat eine Hand kampfunfähig schoss. Durling sinnt daher auf Rache. Sheriff Elder (Kelley) macht mit dem Rancher und seinen Leuten gemeinsame Sache, und sie terrorisieren den Ort. Frame lehnt zwar die Bitte von Richter Williams (Garrick) um Übernahme des Marshall-Amtes ab, doch sein Bruder Lute (Nicol) stellt sich zur Verfügung. Nach kurzer Amtszeit wird er allerdings bei einem unfairen Duell gegen Durlings Sohn Frank (Weaver) getötet. Der hitzköpfige Jimmy will nun seinen Bruder rächen. Er ist zudem noch heimlich mit Franks Schwester Maria (Hampton) liiert. In Notwehr erschießt er Frank, doch der von Durling aufgehetzte Mob will ihn trotz Marias entlastender Aussage lynchen. Also sieht sich Frame gezwungen, erneut den Stern des Marshalls anzustecken. Inzwischen trifft auch Jeannie in Cottonwood ein. Frame sperrt seinen Bruder ins Gefängnis, unter Bewachung von Cahoon, doch Jimmy wird von einem Unbekannten befreit. Der Mob unter Führung von Durling verdächtigt nun Frame, seinem Bruder zur Flucht verholfen zu haben. Als der Rancher eine Waffe auf den unbewaffneten Marshall richtet, kommt es zum Zweikampf, in dessen Folge Durling tödlich verletzt wird. Frame folgt nun Jimmy, überwältigt ihn, und bringt ihn zurück. Danach legt er den Stern endgültig ab, und widmet sich Jeannie.
Mit dem Originaltitel des Westerns beschrieben die Kritiker des US-Präsidenten Reagan noch drei Jahrzehnte später stets in negativer Hinsicht seinen politischen Stil als „Law & Order-Mentalität“. Erstaunlich, denn im Erscheinungsjahr belegte der Streifen nur einen mäßig beeindruckenden Platz 125 bei den „Top Grossers of 1953“ der Fachzeitschrift Variety. 
Der neu in HD abgetastete Western weist als Bildformat 1,37:1 auf, und zeigt daher auf 16:9-Monitoren am linken und rechten Bildrand schwarze Balken. Sowohl   Deutsch als auch Englisch stehen in DTS-HD MA 2.0 Mono zur Verfügung, jedoch leider keine Untertitel. Als Extras gibt es noch den Original-Kinotrailer, sowie eine Bildergalerie mit Plakaten und Abbildungen aus dem Film. „Die Hand am Colt“ gibt es auch als DVD-Version (Art. Nr. GBC026-9), und dazu als sogenanntes Mediabook (Art. Nr. GBC026-1, mit BD & DVD & 16seitigem Booklet).
Ulrich K. Baues