Barry P. Foley: Ruby’s Café

Barry P. Foley stammt aus den Blue Ridge Mountains in Virginia, lebt aber seit vielen Jahren in Deutschland und hat hier auch seinen Lebensmittelpunkt. Gerade wurde er mit dem Deutschen Countrypreis als Sänger des Jahres ausgezeichnet.
Sein neues Album produzierte Barry zum Großteil in Texas, nahm aber auch einige Passagen bei seinem in Deutschland lebenden amerikanischen Musikerkollegen Daniel T. Coates auf. Auf dessen Label ist das Album auch erschienen.
Barry schrieb alle 14 Titel für dieses Album selbst. Allesamt sind pur Country und erzählen mitten aus dem Leben. Wie der Album-Opener und Titelsong „Ruby’s Cafe“, schön flott ist „Down To The Islands“, grassige Einflüsse hören wir in „Mama’s Biscuits And Gravy“ und im eingängigen Two-Step-Tempo kommt „When All Your Dreams Come True“ daher. „Never Leaving Texas“ ist ein waschechter Western Swing und mit „Fifty And Counting“ hat Barry einen eingängigen Walzer im Programm. Ein weiterer Walzer ist „You Ain’t No Country Singer“. „Boom Chicka Boom“ erklingt erwartungsgemäß im Johnny-Cash-Rhythmus. Bevor die Musik beginnt, erzählt Barry in „VFW And The Maiden’s Prayer“ aus seiner Kindheit und davon, wie wichtig ihm der Song „Maiden‘s Prayer“ war – und los geht’s mit waschechter, rein instrumentaler Texas-Country Music, wie sie traditioneller nicht sein kann. Als Bonustracks hat Barry seine Titel „Crooked Road“ und „Daddy’s Furneral“ hinzugefügt.
Barry P. Foleys Musik kommt tief aus dem Herzen. Das hört man mit jedem Ton. Er lebt die Country Music und ist vom ersten bis zum letzten Ton absolut authentisch. Sehr gelungen!
Iris Paech