Reisebücher: USA – Süden & USA – Südwesten

Bei diesen immer wieder begehrten Reiseführern handelt es sich um Neuauflagen, wobei der “Süden“ es bereits auf die 11., der “Südwesten“ es immerhin schon bis zur 10. Auflage bringt. Beide Bände sind durchgehend farbig illustriert, mit kleinen Stadtplänen bzw. Karten angereichert, und auf den aktuellsten Stand gebracht, sowohl z. B. hinsichtlich der Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten, oder eben bei manchen preislichen Dingen. Mit dem “Süden“ beginnend, findet sich ein großer Teil über New Orleans, mit allem, was der Besucher braucht, also Geschichtliches, Touristisches, Kulinarisches, Entertainment, und vieles mehr. Diese Informationsfülle zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch beide Bände. Weitere Routen gehen die Golfküste entlang bis Florida, dann gibt es Empfehlungen für die Atlantikseite, und natürlich auch jede Menge im Inland, wobei Atlanta und Nashville hier nur stellvertretend für viele weitere Ziele stehen.
Der “Südwesten“ reicht hier von Texas über Neu Mexiko und Arizona bis Nevada, und enthält auch Utah undColorado. Man kann es ahnen: hier dominieren die Wüsten, die Berge und vor allem die Canyons. Riesige Städte wie Houston, Denver und natürlich Las Vegas finden ebenfalls eine angemessene Würdigung, und auch über Austin oder Phoenix präsentiert das Buch die erwarteten Informationen. Beide Bände beinhalten die bei Iwanowski stets vorbildlich gestalteten allgemeinen Teile, mit den wichtigen Angaben zu Geschichte, Wirtschaft und Kultur des jeweiligen Gebietes, sowie den Reisetipps von A-Z. Darauf folgen die wichtigen Hinweise auf Kosten, um potentiellen Besuchern die nötige Übersicht für Urlaubsvorbereitungen zu verschaffen. Ebenso selbstverständlich liegt jedem Buch eine Reisekarte bei. Sicherlich werden jetzt viele Routenplanungen mittels der hier vorliegenden Reiseführer erst so richtig “rund“, bzw. können abgeschlossen werden. Nach Lektüre beider Bände wird man kaum noch widerstehen können, sich selbst sowohl den “Süden“ als auch den “Südwesten“ beim nächsten Besuch der USA als Ferienziel vorzugeben.

Ulrich K. Baues