Curb Records scheitert im Prozess gegen Tim McGraw

Vor wenigen Tagen entschied der Gerichtshof der USA, die Klage der Plattenfirma Curb Records gegen den Countrystar Tim McGraw nicht zuzulassen. Damit kommt der lange Streit um vertragliche Angelegenheiten, CD Veröffentlichungen etc. endlich zum Ende.
Der Streit geht zurück bis in den Mai 2011, als Curb Records eine Klage gegen Tim McGraw einreichte, weil der Künstler angeblich seinen Vertrag gebrochen habe. Curb hatte Tim McGraw vorgeworfen, das Album „Emotional Traffic“ zu schnell nach dem Vorgänger produziert zu haben. Laut Vertrag sollten zwischen zwei Alben mindestens 18 Monate liegen. McGraw wollte mit der Produktion der CD seinen Vertrag schnellstmöglich erfüllen, weil er bei Big Machine Records einen neuen Plattenvertrag angeboten bekommen hatte, den er annehmen wollte. Curb weigerte sich zunächst, das Album zu veröffentlichen. McGraw klagte dann seinerseits gegen Curb Records, die erst einige Greatest Hits Alben veröffentlichen wollten. Damit hätte Curb Records den Vertrag mit McGraw unnötig lange herausgezögert und damit der Karriere des Stars unverhältnismäßig geschadet.
Im November 2011 entschied ein Gericht in Nashville schon einmal dahingehend, dass Tim McGraw durchaus frei wäre, um bei einer Plattenfirma seiner Wahl ein neues Album aufzunehmen. McGraw unterschrieb daraufhin bei Big Machine Records und begann die Arbeiten an einem neuen Album. Dieses Album ist nun vor wenigen Tagen erschienen und heißt „Two Lanes Of Freedom“.
Letztes Jahr im Juni wollte Curb Records dann erneut vor Gericht verlangen, dass das neue Material, welches McGraw für das Big Machine Label aufgenommen hatte, weiterhin Eigentum der Plattenfirma Curb sei. Das lehnte das Revisionsgericht in Tennessee ab und bestätigte somit das erste Urteil vom November 2011. Nun lehnte der Oberste Gerichtshof eine weitere Revision ab, womit der Prozess in der Hauptsache erledigt ist. Jetzt müssen sich die Parteien lediglich über die finanziellen Ausgleiche, in welche Richtung auch immer, noch einig werden.
Eine gute Nachricht für Tim McGraw, dessen neues Album ja auch in den Charts für mächtig Aufsehen sorgt.