CD: Jefferson Ross: Isle Of Hope

Jefferson Ross ist nicht nur in den USA ein gefragter Musiker und Songschreiber, sondern auch bei uns in Deutschland kein Unbekannter. Er lebte einige Jahre in Berlin und kam mehrfach zurück, um auf der Internationalen Country Music Messe zu spielen. Denn ihn verbindet eine langjährige Freundschaft mit dem Veranstalter Kai Ulatowski.
In Nashville machte Jefferson Ross u. a. als Bandleader von Terri Clark auf sich aufmerksam.
Immer schon hat Jefferson Ross auch eigene Projekte verwirklicht. Sein neuestes ist dieses wunderbare Songwriter-Album. Gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Thomm Jutz entstanden 16 Songs, die allesamt von den beiden intoniert, geschrieben und performt wurden. Jefferson übernahm den Leadgesang, Thomm ist im Background zu hören. Zudem zeichnet Thomm als Aufnahmeleiter und Mixer verantwortlich.
Instrumentiert haben die beiden komplett in Eigenregie. Verwendet haben sie dafür ihre bevorzugten Instrumente (1970 Martin D-18, 1951 Gibson LG 1, 1995 Martin DM, 2006 Seefeldt King Bee, 1981 Fender High Strung, 1991 Rudy Blazer Slope Shoulder Dreadnaught, 2008 Amistar Tri-Cone Resonator).
Die Songs sind Geschichten aus dem Leben, mal sentimental, aber auch mal kritisch und im Zeichen der Zeit. Wie z. B. „People Posting Pictures“. Hier werden die zahlreichen nichtssagenden Postings von Netzwerken auf’s Korn genommen. Erzählt wird von Veränderungen in der Umwelt, wie in dem Country-groovenden „Here Comes The Wind“, von der ewigen Suche im Leben berichtet „Clues“, „The Branch And The Vine“ ist eine grassige Gospelnummer des einfühlsamen Künstlers Jefferson Ross.
Jefferson Ross präsentiert insgesamt 16 großartige Songwritertracks mit ganz vielen Countryelementen, tollen Geschichten und viel Liebe zum Detail in den Worten und musikalischen Ausführungen.
Für alle, die Songwritermusik zu schätzen wissen, ein wahres Goldstück!
Iris Paech