Bücher: Vis-à-Vis USA Südwesten & Las Vegas, Vis-à-Vis Las Vegas

Noch keine Urlaubspläne geschmiedet? Noch nicht einmal ansatzweise über Routen, Ziele, oder Aktivitäten nachgedacht? Wer nun auf die Idee kommt, die verbleibenden Ferientage in den USA zu verbringen, sollte sich beispielsweise durch diese beiden Reiseführer arbeiten. Sicherlich wird das Ergebnis lauten: spitzenmäßig, da fliegen wir hin! Der Band „Vis-à-Vis USA Südwesten & Las Vegas“ dürfte hierbei als grundlegende Richtschnur dienen. Hier stecken alle Informationen über diesen Teil der USA, die man als Tourist so braucht. Kultur, Geschichte, Western, Indianer, alles wird entsprechend gewürdigt. Und mehr, denn man findet auch die erhofften Anregungen und Vorschläge für eine unvergessliche Rundreise, mit welchen Zwischenstopps sie man letztendlich auch immer gestalten mag. Es geht durch Arizona, u. a. mit seinem legendären Tombstone, es geht durch Utah und die dortigen Nationalparks, gefolgt von New Mexico mit Städten wie Santa Fe und Taos, und auch nach Las Vegas. Enthalten sind sämtliche Sehenswürdigkeiten wie Canyons und Wüsten, oder die Route 66, oder Schauplätze zu Geronimo oder Billy the Kid, auf deren Besuche nicht verzichtet werden kann. Allesamt werden sie in farbigen Bildern, Karten oder Grafiken vorgestellt, jeweils mit detaillierten Schilderungen über Historie, Eigenheiten, usw. Wenn man sich dann tatsächlich für eine bestimmte Route entschieden hat, gibt dieser Reiseführer Hinweise auf Restaurants und Hotels, und hält im Kapitel „Grundinformationen“ alles bereit, was man für den erfolgreichen Urlaub an Wissen über diese Ecke der USA benötigt. Wen es tatsächlich einzig nach Las Vegas zieht, sollte sich bevorzugt den speziell auf die Spielermetropole zugeschnittenen Reiseführer „Vis-à-Vis Las Vegas“ zulegen. Neben der geschichtlichen Einführung über diese im Vergleich zu europäischen Metropolen noch sehr jungen Stadt, gibt es natürlich die erhofften Informationen zu den bekannten Örtlichkeiten, wie die Fremont Street oder das Stratosphere Hotel, sowie zu den berühmten Casinos, wie Wynn, Venetian, Bellagio, und unzähligen mehr. Praktische Hinweise findet man auch zu den Ausflügen, wie zum Lake Mead und dem Hoover Dam, oder zum Grand Canyon. Glücklicherweise enthält der „Las Vegas“-Reiseführer neben einem zusätzlichen Stadtplan noch Tipps zu Übernachtungen und Gastronomie, womit man dem verwirrenden Angebot vor Ort schon etwas gelassener begegnen kann.

Ulrich K. Baues